Espressotest: Wie bewerte ich Espresso

Espressobohnen

Wird Espresso verkostet, dann bewertet man diesen in einem bestimmten “Fachjargon”. Dabei solltest Du Dir diese Überbegriffe unbedingt merken:

Das Aroma: Das Aroma eines Espressos oder Kaffees ist sein Duft. Genau genommen fällt aber darunter die gesamte sensorischen Wahrnehmung aus Geruch und Geschmack.

Beim Aroma kann man am leichtesten unterscheiden zwischen Espressi mit einer schokoladigen oder nussigen Note – sie enthalten oft einen Robustaanteil. Und den fruchtigeren Espressi, die meist 100%ige Arabicas sind. (Das ist natürlich sehr verallgemeinert, ein Kaffee-Fachmann möge die grobe Eingrenzung verzeihen.)

Der Körper: Der Begriff ist ganz wichtig! Schmeckt ein Espresso irgendwie flach und wässrig? Dann besitzt er keinen Körper. Füllt sein Geschmack aber den ganzen Mundraum aus und hallt dieser noch lange nach, dann hat es einen vollen Körper. Wenn ein Kaffee wenig Körper besitzt, heißt das aber noch nicht, dass er nach nichts schmeckt. Er ist evtl nur etwas milder im Geschmack…

Die Säure: Wird bei Nicht-Kennern eigentlich immer verwechselt mit “sauer”. Das kann ein Espresso natürlich tatsächlich auch mal sein – dann ist es aber eine negative Eigenschaft…Säure bedeuten die fruchtigen Noten in einem Espresso. Also der Geschmack und das Aroma von Orangen, Zitronen oder von Beeren. Aktuell werden unter Kaffee-Kennern 100%ige Arabica-Espressi hoch geschätzt, die besonders ausgeprägte fruchtige Noten enthalten.